DO-MI-SO-MI…-DOne…


…Do-Mi-Si-Mi-Do…Do-Mi-So-Tu-So-Mi-Do…
…Re-Fa-La-Fa-Re…Re-Fa-Lu-Fa-Re…
…Re-Fa-La-Do-La-Fa-Re…!!!

–> 2. Prüfung: Done!!! 😀

Ihr Lieben,

Donnerstag Morgen…8:05…mit dem ersten Kaffee in der Hand stehe ich (wie jeden Morgen) im Aufzug auf dem Weg in den 5. Stock…dort angekommen gehe ich an der Sign-In-Liste vorbei zu meinem Spinnt, um mich für die Morning Class umzuziehen…und das alles für gewöhnlich in morgenlicher Stille…

Am Donnerstag jedoch höre ich, noch bevor ich die Umkleidekabine der Mädels betrete höre ich ein leises:
Do-Mi…….Do-Mi-So-Mi-Do…
Und sofort stimme ich reflexartig mit ein, um sicher zu gehen, dass auch ich die Solmisationsabfolge fehlerfrei beherrsche…

Und damit ist es schon passiert: Das „Solmisationsfieber“ ist ausgebrochen und verbreitet sich wie ein Lauffeuer!

 

Nach der Musiktheorie Prüfung im September stand für das 1. Semester am Donnerstag nämlich die 2. Prüfung im Fach Musiktheorie-Praxis an.

Und diese beginnt mit dem Vortragen eines auswendig gelernten Prüfungs-Pattern (siehe oben) aus gebrochenen 3- und 4-Klängen in den Tonart C-Dur und a-moll, wobei die einzelnen Töne bei ihren Solmisationssilben genannt werden…also z.B. anstatt c, d, e, f, g, a, h, c –> Do, Re, Mi, Fa, So, La, Ti, Do…

Der Vortrag ist a capella…jeder Schüler bekommt bei der Prüfung also jeweils lediglich den Grundton c bzw. in Moll das a…also das Do bzw. das La…

Das Pattern bekommt man allerdings schon einige Wochen vor der Prüfung, um es auswendig zu lernen.

Und damit ist diese erste Aufgabe der Prüfung ohne Zweifel für jeden machbar…solange er fleißig ist und übt…und das haben wir alle getan…bereits die ganze Woche über…

Um jedoch am Tag der Prüfung nochmal ganz sicher zu gehen, musste ca. alle 10 Minuten überprüft werden, ob trotz Nervosität etc. noch alle Töne perfekt sitzen und so wurde das Pattern in allen Lebenslagen ausprobiert und erklang in allen Gängen, Räumen, …ja sogar in der U-Bahn. Das ergab dann am Donnerstag mit fortschreitender Uhrzeit ein mehrstimmiges, polyphones Gesamtkunstwerk in den Tonarten C-Dur und a-moll…oft waren auch kanonische Ansätze erkennbar…okay…genug der Fachbegriffe…

Jedenfalls kann – denke ich – auf jeden Fall so viel gesagt werden: Nicht nur das 1. Semester war froh, als diese Prüfung am Donnerstag Nachmittag endlich vorbei war^^… 😀

 

Aber das Pattern war natürlich noch nicht alles…

In Aufgabe 2 ging es darum 3 Akkorde zu hören und zu benennen. (Wir haben zwar noch keine Gesamtergebnisse der Prüfung…aber die 3 Akkorde habe ich richtig gehört…da war ich schonmal etwas weniger nervös! )

Anschließend ging es zum Blattlesen…zuerst eine Melodie in Dur, dann eine Melodie in Moll und als 3. musste ein Rhythmus vom Blatt geklatscht werden. Letzteres fällt mir eher leicht…das mit den Melodien ist schon schwerer…vor allem auf Solmisationssilben…also nicht einfach „lalala“… 😀 Trotzdem stimmt hier das Sprichwort: Übung macht den Meister! Ich merke wie es mit jedem mal einfacher wird…

Dann sollten wir spontan eine einfache Begleitmelodie zu einer improvisierten Akkordfolge unseres Dozenten Beni erfinden…ebenfalls auf Solmisationssilben.

Und dann genau umgekehrt…Beni spielte eine Akkordbegleitung für uns und wir sollten die Melodiestimme improvisieren und quasi einen kleinen „eigenen Song“ vortragen.

Als Anhaltspunkt für diese Impro durften wir zwischen einem Gedicht, einem Zeitungsartikel und einem Bild wählen. Ich habe mich für ein Gedicht entschieden…und wie ich in dem Gedichtebuch blätterte ging es in jedem 2. Gedicht um den Frühling…jaa, ich weiß…es ist Herbst…und es ist eiskalt…aber ich dachte mir: Egal, ich besinge den Frühling…die Sonne soll rauskommen und es soll wärmer werden! Und tata…heute war es (zumindest im momentan sehr regnerischen, windigen, wolkigen, grauen, …Hamburg) etwas wärmer als die letzten Tage^^…. 😀

Ganz am Ende mussten wir dann nochmal in Paaren antreten und eine 2-stimmige Melodie vom Blatt singen…und das lief besser als gedacht, da man sich natürlich gegenseitig helfen und unterstützen konnte….

 

Ja…und das war dann auch schon unsere 2. Prüfung…bestehen (im Sinne von: das gesamte Fach quasi unter „Endziel erreicht“ abhaken) können wir alle noch nicht…wir sind ja erst ganz am Anfang des Stoffes…aber wir haben nun alle mal erlebt wie unser Gehör und unsere „Musikalität“ auf eine solche Stress-/ Prüfungssituation reagiert und können nun alle beim nächsten mal etwas entspannter an die Sache ran gehen, da es bei den meisten recht gut geklappt hat…und vor allem: Wir haben alle unsere erste „nicht schriftliche“ Prüfung ohne größere Schäden überstanden… 😉

Und mit diesem positiven Gefühl starten wir nun in den Endspurt bis zur Zeugnisausgabe Mitte Dezember… 😀

Habt ein schönes Wochenende meine Lieben,

eure Luisa

 

 

 

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