„Working 9 to…9“


Ihr Lieben,

gerade erst hat das Semester begonnen und wir haben schon wieder unsere erste Prüfung geschafft. Gestern und heute waren nämlich die Vorstellungen von unserem Showcase.

Das bedeutete von uns in den letzten Tagen: proben, proben, proben!!!

Das spannendste an dieser Prüfung war ganz klar die Art und Weise WIE unser Stück entstanden ist!
Ich habe euch ja schon in einem früheren Blogeintrag erzählt, dass wir kein fertiges Skript hatten, sondern alles anhand von unseren Songs, die wir bekamen, selbst entwickelt haben. Ich hatte z.B. den Song „Leather“ von Tori Amos.
Das heißt zum einen, dass man viel anbieten und selbst bestimmen kann,  aber auch dass man bis zum Ende ganz flexibel bleiben muss.

So haben wir beispielsweise noch nach der Generalprobe Dinge verändert, die wir dann bei der Premiere zum ersten mal so richtig umsetzen konnten.
Und so waren auch die beiden Vorstellungen total verschieden. Natürlich gab es Stagings und Choreographien, aber da wir an dem Entstehungsprozess des Stücks so aktiv beteiligt waren sind immer wieder noch neue Momente entstanden und das hat echt super viel Spaß gemacht. Und natürlich ist uns das Stück so auch ganz besonders ans Herz gewachsen!!!

Da ist es wirklich schade, dass heute schon wieder die letzte Vorstellung war!

 

Aber keine Zeit für Wehmut, denn es geht natürlich direkt schon wieder mit neuen Projekten weiter…langweilig wird uns also nicht! 🙂

Letzte Woche haben wir in Schauspiel mit dem Erarbeiten unserer Tiere begonnen.
Ich habe mich für einen Schimpansen entschieden.

Im ersten Schritt sollten wir uns Dokumentationen über unser Tier anschauen und es am besten auch live sehen. Das heißt wir haben letzten Sonntag einen spontanen Ausflug in den Zoo gemacht! 😀 Schimpansen gab es dort zwar nicht, aber dafür Paviane und Orang-Utans.

Und im Unterricht sollten wir uns dann zuerst unser Tier vorstellen und auf den Schoß nehmen. Und nach einer Weile sollten wir dann versuchen die Körperlichkeit des Tieres auf unseren Körper zu übertragen und seine Laute nachzuahmen.
Jaa, das mag jetzt total verrückt klingen, aber es einerseits total viel Spaß gemacht und war andererseits auch soo interresant.
Am Ende haben wir dann nämlich versucht das Tier zu vermenschlichen…also einen Charakter aus der Körperlichkeit des Tiers entstehen zu lassen.

Das Interessanteste daran war, dass die meisten total überrascht waren was für ein Charakter aus ihrem Tier entstand. Man verbindet bestimmte Tiere ja mit bestimmten Eigenschaften. Aber wenn man dann tatsächlich mal die Körperlichkeit des Tiers spürt, fühlt man dabei plötzlich etwas ganz anderes. Ich bin sehr gespannt wie es am Mittwoch damit weitergeht!

 

Und im Ensembleunterricht haben wir natürlich auch schon mit ersten Songs begonnen.
Während wir im letzten Semester ja ausschließlich chorische Stücke gemacht haben, werden wir nun Ensemblestücke mit eingebauten Solorollen erarbeiten. Das große Thema wird wie es bisher aussieht der Alltag in einem Büro sein…die ersten beiden Songs sind „Coffee Break“ aus „How to succeed in bussiness without really trying“ und das Opening aus dem Musical „9 to 5″…ich halte euch natürlich wie immer auf dem Laufenden!!!

 

Jetzt werde ich aber erstmal das Wochenende genießen und schicke euch sonnige Grüße aus Hamburg.
Wie es aussieht kommt endlich der Frühling!!! 🙂

Bis bald,
eure Luisa

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