Song Lit Prüfung Die 3. – Übung macht den Meister!


Meine Lieben,

nachdem wir letztes Wochenende in Stuttgart mal so richtig abschalten konnten, waren meine Song Lit Gruppe und ich dieses Wochenende umso fleißiger!!

Wie schon in meinem letzten Blogeintrag berichtet, haben wir nämlich vorletzte Woche unsere Aufgabe für die Song Lit Prüfung des Wintersemesters bekommen. Und diejenigen unter euch, die den Blog schon länger verfolgen, erinnern sich vielleicht noch daran was das in der Vergangenheit bedeutete. Es wird gesucht, diskutiert, strukturiert, geprobt, …etc., was gerne einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb kann man hiermit eigentlich nie früh genug beginnen…weshalb wir uns am Sonntag zusammengesetzt und erste Ideen gesammelt und zusammengefügt haben.

 

Aber bevor ich euch ausführlicher von unserer ersten Probe berichte, möchte ich euch natürlich von unserem wundervollen Wochenende in Stuttgart erzählen.
Dominik kam mir letzte Woche ja schon zuvor, aber dennoch möchte ich euch auch meine Eindrücke zu den beiden Shows beschreiben.

Auf jeden Fall kann man zuerst einmal sagen, dass zwei Shows wohl unterschiedlicher nicht sein könnten als „Chicago“ und „Tarzan“.
Da trifft heißer Big-Band-Sound auf Disney-Glitzer-Lovestory…aber genau deshalb war das Wochenende auch so cool…weil es einfach soo abwechslungsreich war.

Aber es ist vermutlich das beste, wenn ich euch ich gleich mal gestehe, dass ich total auf „Disney-Glitzer-Lovestorys“ stehe! Vor allem „Tarzan“ habe ich schon öfter gesehen und ich finde es einfach immer wieder faszinieren, mitreißend, berührend…und einfach toll!
Was die Darsteller in diesem Stück leisten ist einfach der Wahnsinn. Wer schafft es schon sich jeden Tag (am Wochenende sogar doppelt) von den Decken eines Theaters zu stürzen und durch den Saal zu fliegen?…das ist eine enorme körperliche Herausforderung und das bewundere ich wirklich sehr. Auch die gesamte Show ist einfach toll gemacht! Das ganze Theater ist kurzerhand zum Jungel umgewandelt…die Darsteller sind ganz nah am Publikum dran…die Kulissen und Kostüme sind total beeindruckend…und auch wenn ich das Stück schon öfter gesehen habe, ist es für mich doch immer wieder mitreißend und berührend und einfach immer wieder sehenswert!

Aber nun zu unserem Hauptziel in Stuttgart: „Chicago“!
Mittlerweile ist die Premiere ja vorbei und die ersten Vorstellungen sind in vollem Gange. Vielleicht hat der eine oder andere von euch die Show ja sogar schon gesehen. Also ich kann nur sagen: es lohnt sich! Da ich den Film ganz toll finde und das Stück vorher noch nie gesehen habe, war ich sehr gespannt wie es wohl sein wird das Orchester auf der Bühne zu sehen, dafür aber kein Bühnenbild und auch nur wenige Kostümwechsel. Alles soll bei einem Stück wie „Chicago“ schließlich ganz intim sein. Und ich war wirklich total überrascht, wie gut das in einem so großen Theater gelungen ist! Die Orchestertribüne nahm auf der Bühne den größten Platz ein. Für die Darsteller war nur ein schmaler Streifen am Bühnenrand als Spielfläche frei. Und die Bühne wurde zum Zuschauerraum hin verlängert, da so ja kein Orchestergraben notwendig ist.
Für die Szenen und Choreographien blieb also nur wenig Platz am forderen Bühnenrand, was jede Tanzszene gleich umso mächtiger und aufregender erscheinen ließ. Obwohl nur um die 20 Darsteller auf der Bühne standen, wirkten viele „Massenszenen“ gleich viel größer und opulenter.
Und WAS die Darsteller präsentierten war wirklich faszinierend. Die Tänzer waren durchgehend perfekt aufeinander abgestimmt und die Hauptdarsteller machten wirklich einen beeindruckenden Job. Da fiel es nach wenigen Minuten gar nicht mehr auf, dass man sich als Publikum viele Locations nur vorstellen musste, da die einzelnen Charaktere und die Geschichte einfach so klar erzählt waren. (Da kann man sich jede Menge abkucken!! 🙂 ) Ich würde „Chicago“ auf jeden Fall gerne nochmal sehen und kann es absolut empfehlen! Und wer den Film toll findet, ist im Musical auf jeden Fall genau richtig!!!

 

So, und nun aber wieder zurück zu unserem kleinen Stück, an dem wir seit Sonntag arbeiten!
Wie ihr bestimmt schon wisst, besteht die Song Lit Prüfung immer darin ein kleines Stück zu einem bestimmten Thema zusammenzustellen, Rollen zu verteilen und dieses dann am Prüfungstag zu präsentieren.
Im ersten Semester hatten wir dabei eine Aufgabe zu 10., im zweiten Semster zu 5. und nun im 3. Semester sind wir in zwei 2er Gruppen und eine 3er Gruppe aufgeteilt. Dabei entscheidet das Los…und ich bin zusammen mit Denise und Chadi in der 3er Gruppe gelandet.
Unser Thema sind die gemeinsamen Arbeiten des amerikanischen Komponisten David Shire und des ebenfalls amerikanischen Textschreibers Richard Maltby in den Jahren 1960 – 1989.
Die beiden hatten in dieser Zeit große Erfolge am Off-Broadway, u.a. mit ihren Stücken „Closer Than Ever“ und „Starting Here Starting Now“. Aber auch an den Broadway haben es ein paar ihrer Stücke (jedoch nicht ganz so erfolgreich) geschafft.
Ihre Songs handelt vor allem von der Liebe und der Grundeinstellung zum Leben und so bietet es sich natürlich an eine kleine Dreiecks-Romanze zu erzählen.

Mit dieser Aufgabe haben wir uns dann am Sonntag zum ersten mal zusammengesetzt, nachdem wir alle schon fleißig recherchiert haben und (ich kann es kaum glauben): wir haben es tatsächlich geschafft das gesamte Stück zu konzipieren, die Lieder auszusuchen, verknüpfende Szenen zu finden…und müssen nun in den nächsten Woche eigentlich „nur“ noch alles üben und proben, damit alles zusammen kommt.
Wir konnten es selbst kaum glauben, da wir in den vergangenen Semestern immer zunächst einmal einige Zeit gebraucht haben, um uns zu organisieren, zu entscheiden, usw.
Aber man lernt schließlich mit jedem neuen Versuch dazu…und das können wir in diesem Jahr wohl ganz klar bezeugen! 🙂

Es kann nun also so richtig mit den Proben losgehen und auch sonst läuft so langsam der Endspurt bis zu den Prüfungen! Ich halte euch natürlich auch nächste Woche wieder auf dem Laufenden!

Habt eine schöne Woche, meine Lieben!

Bis zum nächsten mal,
eure Luisa

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