S.I.Y – ein perfekter Wochenabschluss!


Eine Woche bei uns fühlt sich oft wie ein viel längerer Zeitraum an und vergeht, als wäre es nur ein Tag. Das ist oft das Gefühl, dass ich vor, während und nach einer normalen Schulwoche habe. Man erlebt einfach so viel an jedem Tag und entwickelt sich weiter oder ist manchmal blockiert. Und da jeder Unterricht auch seine essenzielle Wichtigkeit hat, steckt man, je nach Tagesform natürlich, seine volle Energie in jeden Tagesabschnitt. Um so eine Woche, dessen Pensum man als Außenstehender wahrscheinlich nicht zu 100% nachvollziehen kann, überstehen zu können, werden uns einige Momente der Ruhe und Reflexion gegeben. Im heutigen Blog möchte ich unseren Freitag im diessemestrigen Stundenplan näher beleuchten und wie er mir persönlich hilft, eine Woche getaner Arbeit hinter mir zu lassen.

 

Zunächst beginnt er mit einem abgespeckten Tanzmorgen, der aus der JazzMorningClass und einer Ballettstunde besteht. Danach arbeite ich mit meiner Pianisten an Liedern meiner Wahl oder mache Aufnahmen und ähnliches, bevor ich mich in MusikPraxis im Blattlesen übe. Nach der drauffolgenden Mittagspause beginnt für mich der „Abschlussblock“, der die Fächer Stageskills, Impro und Yoga beinhaltet.

Stageskills:

Wie der Name schon sagt, sollen wir hier unsere Bühnenfähigkeiten verbessern. Das klingt erstmal recht allgemein und ist auch dazu gedacht in verschiedenste Bereiche hineinzuschnuppern, die uns im späteren Berufsleben begegnen könnten. In den nun schon bald zwei vergangenen Monaten des Wintersemesters haben wir Standard- und Lateintänze gelernt. Walzer, WienerWalzer, ChaChaCha, Salsa… Seitdem sind wir zu einer kleinen Zirkustruppe geworden und Jonglieren was das Zeug hält. Clownerie und Pantomime sind auch ein Teil davon. Für den ZirkusWorkshop begleitet uns das Abschlusssemester, denn diese werden das Thema Ende diesen Semesters in Theatre Lab noch auf die Bühne bringen! Ein einzigartiges Fach, das mit jedem neuen Themengebiet frischen Wind in die grauen Gehirn- und Körperzelle weht.

Impro:

Bereits des Öfteren habe ich von unseren vielfältigen Improvisationen in diesem Fach berichtet und kann nur sagen, dass es wohl nie langweilig werden wird und glücklicher Weise darauf aufbaut unseren Kopf entspannen zu können. Komplett abschalten ist natürlich nicht angesagt, aber auf seine Kreativität und Impulse sollte man vertrauen. Letzte Woche beispielsweise haben wir auf unterschiedliche Art und Weise die ganze Stunde über mit einer Fantasiesprache gearbeitet, „Gibberish“ genannt. Welche Laute und dazugehörige Übersetzungen dabei zustande kommen ist reif für die Bühne. Diese Entfesslung der Kreativität bildet den zweiten Schritt zum Wochenende.

Yoga:

Bereits als ich wusste, dass man im dritten Semester wohl Yoga haben würde, habe ich mich darauf gefreut. Auch wenn ich noch nicht genau wusste, was mich erwarten würde. Bereits nach der ersten Einheit wurden meine Erwartungen übertroffen. In diesem dritten und letzten Teil der Wochenendvorbereitung darf nun Kopf und Körper gleichermaßen entspannen. In Verbindung mit einem knallharten Stretch versteht sich! In verschiedensten Positionen verharrt man für ca. 5 Minuten. So wird intensiv gedehnt und sonst nicht erreichbare Stellen benutzt. Danach schwebt man eher aus dem Raum, als zu gehen. Man fühlt sich rundum gut und kann ins Wochenende starten. Ein perfekter Wochenabschluss

Mit diesen Worten verabschiede ich mich in den Abend und wünsche euch noch eine schöne Restwoche.

Euer Dominik

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