RE:PLAY


RE:PLAY – „Alles ist möglich“, das Abschlussprojekt des sechsten Semesters der Joop van den Ende Academy ist in drei Teile geteilt. In jedem Teil geht es um ein Liebespaar und um eine ähnliche Geschichte. Die Möglichkeiten sind aber sehr vielseitig und verschieden. Die Männer tragen einen Verlobungsring bei sich und warten auf den richtigen Augenblick während die Frau mit Gewissensbissen kämpfen muss, da sie eine Affäre hatte. Drei mal wird die Geschichte erzählt, verläuft aber immer anders.

Das Buch ist von Kevin Schroeder, welcher auch schon das Abschlussprojekt „Helden von Morgen“ geschrieben hat. Die Liedtexte wurde von ihm und Guido von Monrath geschrieben.

Die Musik haben Perrin und Philipp Gras geschrieben. Philipp, das wohl jüngste Mitglied des Kreativteams ( sogar die Darsteller sind fast alle älter oder gleichaltrig) schreibt schon seit Jahren für mehrere Bands. Zur Zeit studiert er in Stuttgart Jazz/Pop-Klavier.

Sebastian de Domenico, unser Musiktheorie- und Ensemblegesangslehrer hatte die Musikalische Leitung und hat mit Perrin und Philipp gemeinsam an den Arrangements gearbeitet.

Aber auch Rey hat mit-arrangiert. „Rey Rodriguez ist aber doch Tanzdozent.“ werden diejenigen behaupten, die den Blog regelmäßig verfolgen. Ja! Ist er AUCH. Rey unterrichtet oft in vertretung die Tanzklassen Modern und Jazz in allen Leveln. Mit ihm haben wir auch schon an Projekten wie AIDA oder WICKED gearbeitet. Rey ist aber eigentlich Musiker. Das Tanzen kam erst mit 18 Jahren dazu. So ist er auch das dritte Mitglied der Band und spielt die Mallets. Ja, die Band besteht aus drei Personen: Philipp , Sebastian und Ray. Philipp und Sebastian haben beide Klavier gespielt. Ein Konzept, dass auf den ersten Blick seltsam scheint, auf der Bühne aber akustisch und optisch aufgeht.

Obwohl die Bühne etwas kleiner ist, wurde an Tanz nicht gespart. Das Semester nutzt jeden Zentimeter, der noch nicht von Klavieren oder LED-Flutern verbraucht wird um all ihr Tanzkönnen aus sechs Semestern Studium auf die Bühne zu bringen. Choreographiert hat das alles Drew McOnie. Er hat bei der deutschen Erstaufführung von Spring Awakening mitgewirkt. Aber diejenigen, die die erste englische Version von „So You Think You Can Dance“ verfolgt haben, werden ihn auch dort im Finale gesehen haben.

Regie und Dramaturgie führte Wolfgang Türks. Den Namen findet man sicher in seiner iTunes-Liste, wenn man die deutsche Spring-Awakening-CD auf seinem PC hat. Er hat den Moritz gespielt. Seit 2009 doziert er an der Folkwang Hochschule in Essen.

Es gibt noch Vorstellungen am Sonntag ( heute ) um 16Uhr und um 19Uhr und am Montag um 19 Uhr. Karten bekommt ihr direkt vor Ort an der Abendkasse. Also wie im Stück: Drei verschiedene Chancen. Persönlich kann ich nur sagen: Man verpasst was, wenn man es sich nicht anschaut 😉

LICHTDESIGN & TECHNISCHE LEITUNG Frank Stähr BELEUCHTUNG Corinna Marquardt und Benjamin Schindler STELLWERK Kasten Walter SOUNDDESIGN Michael Weber PRODUCTION SOUND, SOUNDCORDINATOR, MISCHER, RADIORAUM ANdreas Hammerich KOSTÜMBILD Reto Tuchschmid MAKE-UP Design Oliver Pauli & FON – Friseur im Levantehaus ASSISTENZ MAKE UP Katja Fiedler und Ebru Demir PRODUKTIONSMANAGEMENT Constanze Klostermann ASSISTENZ PRODUKTIONSMANAGEMENT Yvonne Petersen PR MANAGER Franziska Fuchs STAGE MANAGER Jonas Menze PRODUZENT Joop van den Ende und Johannes Mock O’Hara

Kommentare in diesem Blog werden nicht öffentlich angezeigt, sondern nur von den Schülern selbst empfangen, gelesen und bei Fragen auch beantwortet.

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